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Was ist CB-Funk ?

CB-Funk ist die drahtlose Kommunikation zwischen verschiedenen Personen, die entweder von zuhause, vom Auto aus oder mit Handgeräten miteinander kommunizieren können. CB-Funk entstand - wie viele andere Dinge auch - in den 50er Jahren in den USA.

Dort begann man zu dieser Zeit, einige Frequenzen für die privaten Gebrauch freizugeben. Mit einiger Zeitverzögerung, ja erst nach ca. 20 Jahren, wurde nach anfänglich zaghaften Versuchen Ende der 60er Jahre dann endgültig auch in Deutschland 1975 vom Postministerium ein kleines Stückchen des 11-Meter-Bandes zur Nutzung für die Allgemeinheit freigegeben.

Gerade zwölf Kanäle standen dem Hobbyfunker am Anfang zur Verfügung, es war nur ein halbes Watt Leistung erlaubt, und gesendet wurde in der Modulationsart AM. Noch dazu musste man sich die sowieso geringe Anzahl von Kanälen auch noch mit einigen Betrieben teilen, die diese neue, einfache und günstige Art der Kommunikation als "Betriebsfunk" benutzten, was ja nicht verboten war (und auch jetzt nicht verboten ist).

"CB" ist ein in Deutschland inzwischen eingebürgerter Begriff für "Citizens Band", was ins Deutsche übersetzt  "Bürgerband" bedeutet, und natürlich auch als "Jedermannfunk" oder "Bürgerfunk" in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist.

Die meisten bezeichnen aber ihr Hobby einfach mit  "CB-Funk".

Den Einsteiger oder Interessenten dürfte es am meisten interessieren, wie weit man denn mit dieser Technik kommt, also welche Entfernungen man mit CB-Funkgeräten überbrücken kann. Leider gibt es darauf keine pauschale Antwort, da CB-Funk im 11-Meter-Band sehr von den örtlichen Gegebenheiten und von den verwendeten Antennen abhängt.

Prinzipiell kann man sagen, dass je höher der Standort, desto größer auch die Reichweite der Funkstation ist. Nicht selten beobachtet man daher im Sommer CB-Funker mit ihren Autos auf dem Weg zum nächstgrößeren Hügel oder Berg, um von dort aus wieder einmal neue Reichweitenrekorde zu erzielen.

Bei einer Feststation kann man sich natürlich schlecht den Standort aussuchen, es sei denn, man wählt den Bauplatz gleich entsprechend dem Funkhobby :-).

Besonders günstig wären da Standorte nahe dem Meer, auf dem Flachland oder auf leichten Erhebungen oder auf Bergen. Dort sind dann auch unter Umständen größere Reichweiten zu erzielen als folgende Maximalreichweiten, die aber auch nur rein technisch zu sehen sind (schon mal den Unterschied zwischen Theorie und Praxis kennengelernt ? :-)) :

  • Handfunkgerät:bis zu 5 Kilometer
  • Mobilfunkgerät: 10 bis 15 Kilometer
  • Heimstation: bis zu 50 Kilometer

Wie gesagt, dass sind nur theoretische Werte. Die Praxis bringt sowohl geringere als auch bessere Werte.

 

 

In Deutschland ist rückwirkend zum 1.1.2003 jegliche Anmeldung und Gebührenpflicht für CB-Funkgeräte entfallen.

Ab dem 18.5.2005 sind von Kanal 1-40 in Deutschland
die Modulationsarten AM, FM und SSB endlich zulässig!
Die Beschränkung auf Kanal 4-15 entfällt!

In einigen Landkreisen sind sogar die Kanäle 41 - 80 FM erlaubt.

Landkreis Lörrach und Waldshut fallen aber in die Schutzzone Fr, CH.

Und ab Mitte Dezember 2011 sind jetzt auch die max. erlaubten Sendeleistungen angepaßt worden:

Erlaubte Leistungen in Deutschland: 4 Watt FM, 4 Watt AM und 12 Watt SSB.

Quellenangabe: www.neuner.de